Umweltberatung Brigitte Harste

Schimmel

Schimmelpilzbildung in Wohnräumen ist zunehmend ein Problem unserer Zeit. Seit der Ölkrise wird Energie gespart und in der Folge werden Wohnungen und Häuser immer besser gedämmt und abgedichtet, um Wärmeverluste zu vermeiden. Die Zwangsbelüftung von damals durch undichte Fenster und Türen findet nicht mehr statt. Die Folge ist, dass sich Feuchtigkeit, Schadstoffe und Ausdünstungen im Innenraum ansammeln und in der Atemluft aufkonzentrieren. Die belastete Raumluft kann nur durch Lüften ausgetauscht werden.
Chemische, physikalische und biologische Innenraumschadstoffe können krank machen, verschiedenste Symptome verursachen und zu unklaren Krankheitsbildern führen. So kann der winterliche Dauerhusten eine Folge feuchter oder verschimmelter Außenwände sein. Oder die Kopfschmerzen traten kurz nach Verlegen des neuen Laminats auf und sind besonders stark, wenn die Räume geheizt werden.
Schimmelpilze können sich in Innenräumen nur bei ausreichender Feuchtigkeit vermehren.


Schimmelpilzbildung

Die Feuchtigkeit kann aus Bauschäden, Leckagen Wasser führender Leitungen oder der Kondensation feuchter Luft stammen. Wo Schimmel wächst, da ist auch Feuchtigkeit. Feuchtigkeit in Innenräumen können Sie mit einem Hygrometer gut kontrollieren.
Schimmel gibt Sporen, Stoffwechselprodukte, Toxine und kleinste Zellteile an die Luft ab. Diese Stoffe können die Atemwege reizen und als Allergen wirken. Insbesondere Kinder und Kranke sind für diese Stoffe anfällig. Der Zusammenhang zwischen Asthma und einer Schimmelpilzbelastung in Räumen wurde inzwischen nachgewiesen.


Schimmelsporen

Schimmelbelastungen zeigen sich als offensichtliche oder versteckte Schäden. Wenn sich ein Schimmelpilzrasen gebildet hat, muss umgehend die Ursache für die Feuchtigkeit gefunden und der Befall beseitigt werden. Bei großflächigem Befall ziehen Sie für die Sanierung bitte Fachleute hinzu. Der Einsatz von Schimmelbeseitigungsmitteln ist sorgfältig abzuwägen, da die gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffe langfristig in die Atemluft gelangen können.


Messungen

Um festzustellen ob die Grundlage für ein Schimmelwachstum gegeben ist, messen wir vor Ort Materialfeuchte, Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen der Oberflächen. Daraus ermitteln wir die mögliche Ursache für die vorhandene Feuchtigkeit. Im nächsten Schritt werden die notwendigen Maßnahmen wie Messungen oder Sanierungsverfahren mit Ihnen abgestimmt.
Messungen der Luftkeimzahl oder die Bestimmung von Luftschadstoffen werden aus Gründen der Qualitätssicherung und der Rechtssicherheit an zertifizierte Labors abgegeben.

Dipl.-Ing. Brigitte Harste

Dipl.-Ing. Brigitte Harste

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